- Kinderbetreuung ausbauen
- Gute Bildungschancen
- Soziale Strukturen erhalten
- Wohnen und leben in Rendsburg
- Innenstadt beleben und Tourismus fördern!
- Verkehrliche Infrastruktur verbessern
- Gewerbe ansiedeln und Arbeitsplätze schaffen
- Kultur schafft Identität
- Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinaus
- Finanzen




Meine Themen
Meine zehn Punkte für Rendsburgs Zukunft
Die zukünftigen Möglichkeiten Rendsburgs weiter zu gestalten, sind durch die dramatische Entwicklung der Finanzlage der Stadt mehr als eingeschränkt. Bald drohen Rendsburg 30 Mio. € Schulden.
Dies sind die Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, des Eingriffs des Landes in den kommunalen Finanzausgleichs und der Erhöhung der Kreisumlage. Dennoch darf es in Rendsburg keinen Stillstand geben.
Rendsburg muss daher die richtigen Schwerpunkte setzen, um seine Zukunft zu sichern:
1. Kinderbetreuung ausbauen
Eine gute und umfassende Kinderbetreuung ist ein wichtiger Standortfaktor für Familien und Unternehmen geworden. Ein bedarfsgerechter Ausbau der Kinderbetreuung in den Schulen und Kindertagesstätten ist erforderlich, um in Rendsburg die Einwohnerzahlen zu stabilisieren.
Darum gilt für mich:
Weitere Betreuungsplätze für unter Dreijährige müssen geschaffen werden. Ich setze mich dafür ein, den Schulstandort Nobiskrug zu erhalten und in Verbindung mit Kita und Krippe zu einem Familienzentrum weiter zu entwickeln.
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2. Gute Bildungschancen
Bildung ist das zentrale Zukunftsthema. Wir werden in den kommenden Jahren viel Geld in die Entwicklung unserer Schulen und Weiterbildungsangebote investieren, weil diese eine der wichtigsten Ressourcen und Standortfaktoren für uns sind. Die gute Ausstattung unserer Schulen kann noch verbessert werden, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Gleiches gilt für die Schulgebäude. Ich möchte gerechte Bildungschancen für unsere Kinder, als Chance für die zukünftige Lebensgestaltung und auch als Ausweg für eine Lebensgestaltung ohne Armut.
Darum gilt für mich:
Die Sanierung und den Ausbau der schulischen Infrastruktur werde ich fortsetzen. Ein Ganztagsschulangebot fehlt bisher in der Region Rendsburg. Die Gemeinschaftsschule Altstadt soll Gebundene Ganztagsschule werden.
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3. Soziale Strukturen erhalten
In der Stadt Rendsburg sollen sich alle Menschen wohl fühlen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, muss der Blick offen sein für alle Mitmenschen. In Rendsburg haben wir umfassende soziale Strukturen, die den Schwächeren in unserem städtischen Gemeinwesen Hilfestellungen bieten. Diese Angebote können nur weiter bestehen, wenn die sozialen Strukturen erhalten bleiben und das vielfältige ehrenamtliche Engagement von der Stadt gewürdigt und weiterhin finanziell begleitet wird. Auch die von mir initiierte Bürgerstiftung leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Dazu gehört auch, dass die Stadt die Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen für Kinder aus sozial benachteiligten Familien dauerhaft übernimmt. Rendsburg soll in seinen Stadtteilen ein Wohnumfeld bieten, in dem Menschen verschiedenen Alters ein gemeinsames Umfeld haben, in dem sich Jung und Alt ungezwungen begegnen und von den jeweiligen Kompetenzen der anderen profitieren können.
Darum gilt für mich:
Unseren aktiven Seniorenrat will ich weiter in seiner Arbeit unterstützen und unsere Angebote in der Jugendarbeit erhalten. Die neu gegründete Fiehn-Stiftung will ich zur Lösung von sozialen Problemen nutzen. Das Förderprogramm „Soziale Stadt“ möchte ich nutzen, um in Mastbrook eine Mehrzweckhalle zu errichten.
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4. Wohnen und leben in Rendsburg
In Rendsburg gibt es Bedarf für weiteren Wohnraum für junge Familien und Seniorinnen und Senioren, die auf die Infrastruktur einer Stadt angewiesen sind. Wir spüren einen Trend zurück in die Stadt. Ein großes Potenzial stellt die Eiderkaserne dar. Dicht an der innerstädtischen Infrastruktur entsteht hier ein Wohngebiet im Zentrum unserer Stadt. Dessen Entwicklung muss sorgfältig geplant und erfolgreich umgesetzt werden. Auch die durch den Wegzug der Bundeswehr freigesetzte Feldwebel-Schmid-Kaserne ist für die städtebauliche Entwicklung von besonderer Bedeutung. Die Folgen und Chancen dieser Entwicklung sind zu prüfen und für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Rendsburgs zu nutzen. Rendsburg ist auch eine Stadt im Grünen und hat viele sehenswerte ökologisch wertvolle Wiesen und Wälder zwischen Eider und Kanal. Unsere Stadt hat in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, um sicherer, sauberer und ansehnlicher zu werden.
Darum gilt für mich:
Die Entwicklung der früheren Kasernenanlagen ist mein städtebaulicher Schwerpunkt. Um dauerhaft gut in Rendsburg leben zu können, müssen wir im Umwelt- und Klimaschutz weiter voran kommen. Weitere Flächenversiegelungen sollten zugunsten unserer Natur vermieden werden.
Parkanlagen müssen erhalten und noch besser gepflegt werden.
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5. Innenstadt beleben und Tourismus fördern!
Die Innenstadt ist unsere Visitenkarte und ein Motor der wirtschaftlichen Entwicklung. Dazu muss sie attraktiv gestaltet sein und über gute Einkaufsmöglichkeiten verfügen. Die Verweildauer und Verweilqualität der Kundinnen und Kunden und touristischen Gäste muss weiter erhöht werden.
Darum gilt für mich:
Das Sanierungsgebiet Altstadt bietet eine große Chance, auch das Wohnen im Zentrum zu ermöglichen. Ich will es zum Erfolg führen. Für HERTIE arbeite ich weiter an einer zukunftsfähigen Lösung.
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6. Verkehrliche Infrastruktur verbessern
Rendsburg hat eine gute Nord-Süd-, aber eine unzureichende Ost-West-Verbindung. Die Nordumfahrung der Region Rendsburg ist daher für die Entwicklung unserer Region unverzichtbar. Davon würden insbesondere das Gewerbegebiet im Stadtnorden und frühere die Feldwebel-Schmid-Kaserne profitieren. Die Kapazität des Kanaltunnels ist nach allen Prognosen 2030 erschöpft. Bereits heute muss über eine weitere Kanalquerung nachgedacht und die Finanzierung insbesondere mit dem Bund diskutiert werden. Dies werde ich bald in Angriff nehmen. Rendsburg hat bereits ein gut ausgebautes Radwegenetz. Ich möchte unsere Stadt noch attraktiver für Radfahrer machen.
Darum gilt für mich:
Die Nordumfahrung muss kommen. Eine zusätzliche Kanalquerung wird in Berlin von mir eingefordert werden. Das Rendsburger Radwegenetz möchte ich weiter ausbauen lassen.
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7. Gewerbe ansiedeln und Arbeitsplätze schaffen
Unsere bestehenden Unternehmen bilden das Rückgrat für Rendsburgs Zukunft. Die Rahmenbedingungen für unsere heimische Wirtschaft zu optimieren, liegt in unser aller Interesse, damit Rendsburg eine lebendige und lebenswerte Stadt bleibt. Wir müssen bestehende Unternehmen stärken und brauchen Neuansiedlungen. Ein besonderes Potential bietet die Entwicklung südlich des Kanals.
Darum gilt für mich:
In Rendsburg-Süd ist die industrielle Entwicklung voran zu treiben und gleichzeitig die Wohnqualität dort zu erhalten. Hier setze ich mich für den notwendigen Lärmschutz ein.
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8. Kultur schafft Identität
Rendsburg hat tolle kulturelle Angebote. Sie bieten eine große Vielfalt; ob im Jüdischen Museum, Nordkolleg, Landestheater, in unseren Museen, der Stadtbücherei oder in der Volkshochschule. Diese Strukturen zu erhalten, wird angesichts knapper Kassen immer schwerer. Dies ist aber alternativlos. Ohne unsere Kultur wären wir sehr viel ärmer. Für viele Unternehmen ist eine reichhaltige Kulturlandschaft ein wichtiger Standortfaktor. Die Angebote in Offenen Ganztagsschulen, in Sport- und Kulturvereinen, in den Jugendzentren bieten Jugendlichen aller Altersgruppen gute Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Wir müssen versuchen, diesen Stand zu halten und möglichst noch zu erweitern.
Darum gilt:
Unsere Sportvereine und Kultureinrichtungen will ich partnerschaftlich unterstützen. Eine militärgeschichtliche Sammlung soll unser städtisches Museum erweitern und an die Garnisonsgeschichte erinnern.
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9. Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinaus
In unserer Zusammenarbeit über die Stadtgrenzen hinaus, liegen beachtliche Zukunftschancen. Aber es ist nicht einfach, Strukturen, die über Jahrzehnte gewachsen sind, zu verändern. Wir müssen die Angst vor Veränderungen nehmen. Das bedeutet: Mit den Nachbarn reden und Rücksicht nehmen auf deren Identität. Anders gesagt: Verwaltungen müssen enger kooperieren.
Darum gilt für mich:
Die gemeinsame Gebietsentwicklungsplanung will ich gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden zu einer echten Regionalplanung fortentwickeln.
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10. Finanzen
Es gibt keinen Spielraum für Wahlgeschenke. Alle neuen Ideen für Ausgaben müssen einer strengen Prüfung unterworfen werden. Wenn es möglich ist, müssen Schulden getilgt werden. Wir müssen die Lasten, die wir nachfolgenden Generationen vererben, deutlich verringern.
Darum gilt für mich:
„Raus-aus-der-Schuldenfalle“ wird mein Motto für die nächsten 8 Jahre. Wenn wir Geld ausgeben, dann unter klarer Schwerpunktsetzung. Mein Schwerpunkt wird weiter der Bildungsbereich sein.
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